Desierto Florido e.V.
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Inmensa Esperanza (Suppenküche, Kulturzentrum, Familienwohnheim)

Ziele der Suppenküche

Inmensa Esperanza verfolgt drei Ziele:

1. Verbesserung der Ernährungssicherheit

Täglich wird eine ausgewogene Mahlzeit für bis zu 360 Personen zubereitet. 80% der Personen sind Kinder. Die persönlichen und familiären Verhältnisse der von der Essensausgabe profitierenden Personen sind prekär. Als Gegenleistung für die kostenlose Mahlzeiten verpflichten sich die älteren Besucher der Suppenküche zur Mithilfe im Projekt. Täglich sind vier Personen mit Kochen beschäftigt, zwei weitere Personen helfen beim Abwaschen und Putzen. Es gibt eine Warteliste mit Menschen aus schwierigen finanziellen Verhältnissen, die gerne vom Angebot von Inmensa Esperanza profitieren würden. Doch die Kapazitäten sind ausgelastet und um die Qualität der Mahlzeiten gewährleisten zu können, werden keine neuen Personen mehr aufgenommen.

Die Mahlzeiten werden auf verschiedene Weisen finanziert. Zum einen sind es Essensspenden von Freunden und Bekannten. Zum anderen werden mittels Geldspenden und eigenen Ersparnissen von Juanita Prossetti Nahrungsmittel in der "Banca Alimentaria" gekauft. Diese argentinische Einrichtung bietet kürzlich abgelaufene Lebensmittel zum halben Preis an. Darüber hinaus bekommt Inmensa Esperanza Unterstützung vom Staat und kann damit die Ernährung von 100 Personen finanzieren.

Die Verbesserung der Ernährungssituation trägt unmittelbar zu einem höheren Lebensstandard der betroffenen Personen bei. Um die Ernährungssicherheit nachhaltig zu verbessern sind Maßnahmen notwendig, die außerhalb des Gestaltungsspielraums der betroffenen Personen und von Inmensa Esperanza liegen. Solange diese politischen, sozialen und lokalwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht gegeben sind, ist das Angebot von Inmensa Esperanza sehr wichtig.

2. Angebot von kulturellen Aktivitäten, Fortbildungs- und Freizeitveranstaltungen und Verbesserung der Einkommenssituation

Seit Beginn war das Ziel von Inmensa Esperanza den Zugang zu kulturellen, Fortbildungs- und Freizeitveranstaltungen zu schaffen oder zu erleichtern. Von den Angeboten zur Freizeitgestaltung profitieren vor allem Kinder. Im wöchentlichen Bastelkurs können sich die Kinder künstlerisch und kreativ ausleben. Verschiedene lokale Gruppen bieten für die Kinder Spielenachmittage an. Die Spiele sind darauf ausgerichtet Solidarität zu erleben, gemeinschaftlich Aufgaben zu lösen, Konkurrenzdenken abzubauen und vor allem gemeinsam Spaß zu haben. Ihnen soll Liebe und Wärme geschenkt werden, die sie aufgrund der schwierigen sozialen und ökonomischen Lage zuhause oft nicht erfahren.

Seit kurzer Zeit gibt es einen Computerkurs, der von Studenten angeboten wird. Darüber hinaus gibt es Theaterkurse, Webereikurse und Märchenstunden. Mehrmals im Jahr gibt es öffentliche Veranstaltungen, wo die einstudierten Theaterstücke präsentiert werden oder vielfältiges Unterhaltungsprogramm für Kinder angeboten wird (z.B. der alljährliche Dia de los Ninos).

Seit Beginn der Existenz von Inmensa Esperanza werden ein bis zweimal wöchentlich Nachhilfekurse für Schüler angeboten.

Im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen wurden bereits einige Friseurinnen unter professioneller Anleitung ausgebildet. Einige von ihnen haben mit dieser Ausbildung einen Arbeitsplatz gefunden. Nachdem Inmensa Esperanza im Jahr 2005 eine Spende von sechs Industrienähmaschinen erhalten hat, wurden auch hier unter professioneller Anleitung Näherinnen ausgebildet. Auch diese Frauen können heute damit ihr Einkommen verbessern.

Neben all den Veranstaltungen wird den Besuchern der Suppenküche Unterstützung bei medizinischen, hygienischen, erzieherischen und ernährungstechnischen Fragen gegeben.

3. Wohnheim für bedürftige Mütter und ihre Kinder

Ende 2008 beschloss Inmensa Esperanza drei Mütter im Alter von 21, 23 und 27 Jahren mit samt ihren sechs Kindern aufzunehmen und ihnen einen kleinen kostenlosen Wohnraum zu bieten. Die Kinder wachsen ohne Vater auf und liefen Gefahr vom Sozialamt von ihren Müttern getrennt und in Kinderheime gesteckt zu werden. Mitarbeiter des Sozialamtes und von Inmensa Esperanza bemühen sich die Mütter in ihrer schwierigen Lebenslage zu unterstützen und Perspektiven zu schaffen. Derzeit leben noch zwei Mütter in Inmensa Esperanza. Sie haben keine Ausbildung und beziehen ihr geringes Einkommen von Gelegenheitsjobs, wie Haushaltshilfen oder Erntehelfer.

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